Werkstoffe

Eine Frage des Materials

Überblick über die von VERMAY verwendeten Werkstoffe

Bei der Herstellung von Stell-, Maschinen- und Möbelfüße können je nach Verwendungszweck verschiedene Materialien zum Einsatz kommen, die jeweils andere Eigenschaften aufweisen und daher ebenfalls unterschiedliche Vor- und Nachteile haben.

Schrauben bzw. Gewindespindeln

Stahl verzinkt

Verzinkter Stahl ist Stahl, auf den durch unterschiedliche Verfahren ein Überzug aus metallischem Zink aufgebracht wird. Beim diskontinuierlichen Verzinken, dem Feuerverzinken oder Stückverzinken, werden Stahlbauteile durch Eintauchen in ein flüssiges Zinkbad mit einem 50 bis 150 µm dicken Zinküberzug versehen.

Der Stahl ist galvanisch verzinkt mit einer Auflage von 5-8 my und blau-chromatiert (gal.Zn.8 bk Cc). Verwendung: bevorzugt im Innenbereich an Maschinen, Geräten etc., die keine hohen Feuchtigkeit ausgesetzt sind. Einsatztemperatur: -40°C bis 180°C

Edelstahl

Edelstahl (nach EN 10020) ist eine Bezeichnung für legierte oder unlegierte Stähle mit besonderem Reinheitsgrad, zum Beispiel Stähle, deren Schwefel- und Phosphorgehalt (sogenannte Eisenbegleiter) 0,025 % (Massenanteil) nicht überschreiten. Zur Herstellung von langlebigen und wartungsarmen Produkten ist in vielen technischen Bereichen die Auswahl des richtigen Edelstahl-Werkstoffs von Belang.

Fußteller bzw. -platten, Abdeckkappen

Stahl verzinkt

Verzinkter Stahl ist Stahl, auf den durch unterschiedliche Verfahren ein Überzug aus metallischem Zink aufgebracht wird. Beim diskontinuierlichen Verzinken, dem Feuerverzinken oder Stückverzinken, werden Stahlbauteile durch Eintauchen in ein flüssiges Zinkbad mit einem 50 bis 150 µm dicken Zinküberzug versehen.

Der Stahl ist galvanisch verzinkt mit einer Auflage von 5-8 my und blau-chromatiert (gal.Zn.8 bk Cc). Verwendung: bevorzugt im Innenbereich an Maschinen, Geräten etc., die keine hohen Feuchtigkeit ausgesetzt sind. Einsatztemperatur: -40°C bis 180°C

Chrom-Nickel Edelstahl

Chrom-Nickelstahl, volkstümlich 18-10 genannt, enthält neben dem Chromanteil zusätzlich auch Nickel. Der Chromanteil beträgt 18 und der Nickelanteil 10 Prozent, daher der Name „achtzehnzehn”.

Der Chrom-Nickel Edelstahl ist rostbeständig und hat sehr gute chemische Eigenschaften. Verwendung: in feuchten und korrosiven Umfeld; in Anwendung, wo die Ansprüche an die Hygiene besonders hoch sind (Lebensmittelindustrie, chemische und pharmazeutische Industrie); in der Elektronikindustrie (wegen der antimagnetischen Eigenschaft). Einsatztemperatur: -70°C bis +430°C trocken bzw. +120°C in Wasser.

Polyamid

Polyamide (PA) sind Polymere und gehören zur Gruppe thermoplastischer Kunststoffe. Die Wiederholungseinheiten besitzen als charakteristisches Merkmal die Amidgruppe. Bekannte Handelsnamen der Polyamidfasern sind unter Anderem: Nylon und Perlon®. Polyamid (PA) findet Anwendung z.B. bei Nylonstrümpfe, Zahnbürsten-Borsten, Angelschnüre, Teppichen, Dübel, Kabelbinder.

Das Polyamid zeichnet sich durch gute mechanische Eigenschaften, z.B. hohe Festigkeit und gute Schlagzähigkeit sowie durch gute thermische Belastbarkeit und chemische Beständigkeit aus. Verwendung: im Innen- und Außenbereich. Einsatztemperatur: -40°C bis 120°C.

Einlagen

Gummi

Der Gummi-Rohstoff wird aus Kautschukbäumen gewonnen. Die Produzenten verwenden heute jedoch überwiegend synthetischen Kautschuk. Gummi ist nicht gleich Gummi. Es gibt zahlreiche Produkte, die die Industrie speziell für die verschiedenen Anwendungsgebiete entwickelt. Chemiker sprechen von Elastomeren oder Elastomerprodukten. Gummi ist zwar als Begriff allgemein gebräuchlich, jedoch etwas ungenau. Im Einzelhandel führt das immer wieder zu Missverständnissen. Die Kunden gehen häufig davon aus, dass mit Latex ein Produkt aus Naturkautschuk gemeint ist. Das ist nicht immer der Fall: Latex ist lediglich Kautschuk in flüssiger Form, sagt der Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie. Und der Kautschuk kann sowohl natürlich als auch synthetisch hergestellt werden.

Der NBR Gummi (Perbunan) hat sich insbesondere dort bewährt, wo die Anforderungen an die Abriebfestigkeit (bei Vibrationen etc.) sowie die Beständigkeit verdünnte bzw. konzentrierte Säuren, Öle, Fette etc. sehr hoch sind. Verwendung: im Innen- und Außenbereich. Einsatztemperatur: -35°C bis 100°C Brennbarkeit: nach UL 94: HB.

Wollfilz

Wollfilz ist eine besondere Filzart. Dieser Filz wird aus Schafswolle als Walk- oder Pressfilz gewonnen. Zunächst wird die Wolle gereinigt, gekämmt und zu einem Vlies aufbereitet. Bei Bedarf wird die Rohwolle zudem eingefärbt. Die Verfilzung entsteht dann durch maschinelles Walken, das den Rohstoff in einen festen Verbund bringt. Die Fasern des Vlieses werden dabei ungeordnet ineinander verschlungen. Dieses Verfilzungsverfahren funktioniert von allen tierischen Wollprodukten am besten mit Schafswolle, weil diese über eine schuppenartige Oberfläche verfügt. Beim Walken verhaken sich ihre winzig kleinen Plättchen miteinander und bilden eine robuste Stoffoberfläche.

wird speziell verwendet bei empfindlichen Böden: Laminat, Parkett, Marmor, Linoleum, etc.

POM

Polyoxymethylene (Kurzzeichen POM, auch Polyacetale genannt) sind hochmolekulare thermoplastische Kunststoffe. Die farblosen, teilkristallinen Polymere werden hauptsächlich zur Herstellung von Formteilen im Spritzgussverfahren verwendet. Wegen der hohen Steifigkeit, niedrigen Reibwerten und guter Dimensionsstabilitäten werden Polyoxymethylene für die Herstellung von Präzisionsteilen eingesetzt. Kennzeichnendes Strukturelement ist eine unverzweigte Acetal-Gruppe (~C–O–CH2–O–C~). Das aus Formaldehyd hergestellte Homopolymer wird als POM-H bezeichnet und hat die Struktur –(CH2–O–)n (Oxymethylen-Gruppen). Die Copolymere (Kurzzeichen POM-C) haben neben zahlreichen Acetal-Gruppen auch –(CH2)m–O–-Einheiten mit 2 oder 4 Methylen-Gruppen. Sie dienen zur thermischen Stabilisierung des Polymers. POM-C hat ähnliche Eigenschaften wie POM-H.

POM wird speziell verwendet bei „stumpfen“ Bodenbelag, Teppichen etc.

PU weich

Polyurethane (Kurzzeichen PUR; im Sprachgebrauch auch PU) sind Kunststoffe oder Kunstharze, die aus der Polyadditionsreaktion von Dialkoholen (Diolen) beziehungsweise Polyolen mit Polyisocyanaten entstehen. Charakteristisch für Polyurethane ist die Urethan-Gruppe.
Diole und Diisocyanate führen zu linearen Polyurethanen, vernetzte Polyurethane können durch Umsetzung von Triisocyanat-Diisocyanat-Gemischen mit Triol-Diol-Gemischen hergestellt werden. Die Eigenschaften von PU können in einem weiten Rahmen variiert werden. Je nach Vernetzungsgrad und/oder eingesetzter Isocyanat- oder OH-Komponente erhält man Duroplaste, Thermoplaste oder Elastomere. Mengenmäßig sind Polyurethanschaumstoffe, als Weich- oder Hartschaum am wichtigsten. Polyurethane werden jedoch auch als Formmassen zum Formpressen, als Gießharze (Isocyanat-Harze), als (textile) elastische Faserstoffe, Polyurethanlacke und als Polyurethanklebstoffe verwendet.